Verfasst von: immobilienrat | 19. Juni 2009

Jedem sein eigenes Haus !?

Möglich ? Ja, es ist möglich, zumindest für wesentlich mehr Menschen als bisher.
Ich möchte hier mal ein paar Gedanken aufwerfen, die der Baubranche helfen könnten wieder mehr Aufträge zu erzielen und den Menschen dazu verhelfen Eigentum zu erwerben.
Allein die Aussicht im Alter mietfrei wohnen zu können, kann helfen  die Angst vor Altersarmut abzulegen. Das hilft nicht nur der Bevölkerung, sondern auch der Staatskasse.
Zielgruppe soll dabei 2/3 der Bevölkerung sein, die 2/3 die seit Jahrzehnten in Deutschland den Wunsch nach Wohneigentum bekunden, aber es bisher nie erreichen konnten. Aus meiner Sicht ist es möglich. Gleichermaßen beteiligt an dem Erreichen dieses ergeizigen Zieles sind die Unternehmen, die Häuslbauer, die Banken und der Staat. Dennoch sollte jeder auf diesem Weg ein Vorbild sein und seinen Teil daran umsetzen. Ein Verlassen des einen auf den anderen, oder ein Verantwortungsabschieben ohne selbst aktiv zu werden, führt zu Stillstand, aber nicht zum Erreichen dieses gemeinsamen Zieles.

Grundbedingung und Grundansatz muß dabei sein, dass eigenes Wohneigentum nicht mehr oder unmerklich mehr, als der Bewohnerzahl und dem Nutzen angemessenen Mietraum kosten darf.

Wer könnte also was tun:

Die Unternehmen

- Optimierung der Baukosten auf ein niedriges wirtschaftliches Niveau (neue Bauweisen, andere Materialien, bessere Abläufe)

- 1 Grund-Haustyp als Basis für Jeden (räumlich und optisch abwandelbar nach individuellen Bedürfnisse, baurechtlichen Vorgaben und finanziellen Möglichkeiten)

- Mietkaufangebote ermöglichen ( für diejenigen, die von den Banken nicht das notwendige Grundkapital erhalten)

- Preisanpassung der Objekte auf ein notwendiges Maß, um Mitarbeiter zu halten, Qualität und Sicherheit zu gewährleisten und ein gesundes Unternehmen zu garantieren.

Der Staat

- Öffentliche Förderung / Wiedereinführung der Eigenheimförderung für untere Einkommen

- Sonstige steuerliche Erleichterungen beim Bau eines zu eigenen Wohnzwecken genutzen Hauses

Die Länder und Gemeinden

- Vergabe von öffentlichen Baugrundstücken nach Losverfahren an Bau-und Baubetreuungsunternehmen.

- Überdenken der Bebauungspläne hinsichtlich der allgemeinen Vorgaben und Nutzungsmöglichkeiten der Baugrundstücke ( höhere GRZ und GFZ, weniger Vorgaben und Einschränkungen bei den Bauweisen)

Der Häuslbauer

-Weniger Träumereien, mehr Bescheidenheit und wirtschaftliches Denken.

-Die Bereitschaft auch mit der Familie zu bauen, also die Mehrgenerationen- bauweise in Erwägung zu ziehen. Dieses spart Kosten und hilft gegenseitig in vielen Lebenssituationen.

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http://www.immobilienrat-hausbau.de


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